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Kein Geld für Studis? Stadt schließt Studierende und Azubis aus

Die angekündigte Erweiterung des „Erlangen-Pass Plus“ auf Studierende wird verschoben. Die Erlanger Linke kritisiert diesen „Ausschluss Studierender“.
Laut Sozialbericht der Stadt Erlangen (2021) leben neun Prozent der Erlanger:innen unterhalb der Armutsgrenze, bei den Studierenden sogar 32 Prozent oder 12900 Menschen. Die Ankündigung der Stadt im November 2022, den ErlangenPass, der Vergünstigungen im Alltag und das Deutschlandticket für nur 19€ bietet, u.a. um Studierende und Auszubildende mit geringem Einkommen zu erweitern, war deshalb zunächst Grund zur Freude.
Nun hat der Sozial- und Gesundheitsausschuss jedoch entschieden, diese Gruppe im zukünftigen ErlangenPass Plus nicht zu berücksichtigen. Nach Ansicht der Verwaltung sei „wegen des bayerischen Ermäßigungsticket[s] keine (weitere) Ermäßigung des Deutschlandtickets […] möglich“.
Aber auch unabhängig von der Frage des Tickets heißt es im Beschluss, es sei „mehr Verwaltungsaufwand“ und „ein weiterer zusätzlicher Anstieg von Informations- und Beratungsbedarf sowie von Antragszahlen zu erwarten“, dies sei personell nicht leistbar.
Johannes Pöhlmann, Stadtrat der erlanger linken, kritisiert die Entscheidung: „Die Stadt macht angesichts der hohen Armutsquote unter Studierenden einen Rückzieher und bringt fadenscheinige Ausreden dafür.“ Man habe sich vor der Ankündigung wohl nicht klar gemacht, wie viele Studierende arm sind. Auch ein Erlangen-Pass Plus ohne Deutschlandticket sei abgelehnt worden.
Nicht einmal Studierende mit einem BaföG-Bescheid sollen berücksichtigt werden, obwohl mit diesem Bescheid bereits amtlich geprüft wurde, dass ihr Einkommen unterhalb der Armutsgrenze liegt. Offensichtlich bedeutete die Ausstellung des Erlangen-Pass Plus deshalb „keinerlei Prüfungsaufwand“, so Pöhlmann.
Während der Antrag im Ausschuss für bearbeitet erklärt wurde und damit vorerst vom Tisch ist, fordert Pöhlmann „schnellstmöglich die Aufnahme von Studierenden und Auszubildenden in den Erlangen Pass, damit diese sich das Leben in Erlangen zumindest ein bisschen besser leisten könnten.



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